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MANNHEIM
Q4, 20
68161 Mannheim
fon 0621 120 96 0
P7, 7A
68161 Mannheim
fon 0621 156 80 60

HEIDELBERG
Brueckenstraße 28
69120 Heidelberg
fon 06221 655 50 96

SAARBRUECKEN
Kaiserstraße 15
66111 Saarbruecken
fon 0681 910 40 77

Stadt | Land | Fluss, Ausstellung

07. April 2017


In Kooperation mit der Galerie Kasten zeigen wir in unseren Räumen des Salons Q4 in Mannheim Werke der Künstler Julia Steinberg und Christoph Pöggeler.

Der Erlös einiger Bilder geht an den Verein KUK, Pro bono – für Kunst und Kind , der sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Metropol-Region Rhein-Neckar engagiert.

Informationen zu Dr. Friedrich W. Kasten und seiner Galerie gibt es unter www.galerie-kasten.de.

Landschaften am Wasser, Boote und Brücken, sind die im Moment bevorzugten Sujets der Malerin Julia Steinberg (*1956). Menschenleer, auf ihre geometrischen Formen reduziert und in kräftige Farben getaucht, stellt sie diese dar und erzeugt so eine anmutige Strenge, die zugleich kontemplativ und faszinierend ist. Ihre Bilder oszillieren zwischen betonter Flächigkeit und räumlicher Tiefe.

Für die Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf bedeutet Malerei die Verdichtung von Form und Farbe. Das Dargestellte dient letztlich als Anlass für ungewohnt eindringliche Farbkombinationen und den Prozess der Abstraktion. Ihr sicheres Farbgefühl lässt ungewöhnliche Kombinationen entstehen, die weit von der Lokalfabigkeit ihrer Motive eine völlig andere Welt der Harmonie entstehen lassen. Ihre Bildfindungen sind Blickfänger, die Ruhe und Harmonie ausstrahlen. Kontemplative Inseln des Sehens in einer überbordenden Bilderwelt unserer Tage. Wenn man so will, ein Gegenentwurf zu den mit den schnellen Schnitten und mit verwackelter Kamera erzeugten Hektik unserer medialen Bildwelten.

Christoph Pöggeler (*1958) ist Bildhauer und Maler. Der Absolvent der Kunstakademie Düsseldorf malt bevorzugt auf gefundenen Holzplatten unterschiedlichster Herkunft – vom Bau beispielsweise oder großen Holzkisten der Verpackungsindustrie. Die Materialien die er nutzt, sind gebraucht, tragen sichtbare Spuren ihrer Verwendung. Pöggeler entdeckt in ihnen eine ganz eigene Ästhetik, als wolle er dem natürlichen Material seine ursprüngliche Würde wiedergeben, verwandelt er das geschundene Material in „edle“ Bildträger seiner Malerei. Seine Sujets spielen mit der Maserung des Holzes und den Spuren der Verwendung. das ist Teil seines Konzepts: Was bereits da ist, braucht er nicht mehr zu malen. Auf den ersten Blick haben seine Bilder etwas von der „Shabby Chic“-Mentalität, die gerade modern ist. Aber nur auf den ersten Blick. Pöggeler schafft ganz wunderbare, einfühlsame Symbiosen zwischen als Ready-Made vorgefundene Malgründe und seinen künstlerischen Eingriffen, die beim Betrachter das Gefühl aufkommen lassen, als wäre es immer schon so gewesen und könnte gar nicht anders sein.


Ausstellung in Salon Q4 von Claudia Selent

15. November 2016


Claudia Selent, freie Malerin und engagierte Kunstdozentin für Kinder und Erwachsene stellt einige Ihrer Malereien in unserem Salon Q4 aus. Von November 2016 bis Februar 2017 sind sie herzlich eingeladen die Werke bei uns anzuschauen.

„Am Anfang gibt es keinen Plan, aber einen Rucksack voller wunderbarer Zufälle und unzähligen Möglichkeiten!“ 

Claudia Selent

 
 
 

Meine freie Malerei

Malen und zeichnen waren schon immer meine große Leidenschaft und in vielen Kursen und Fortbildungen bei namhaften Künstlern habe ich mich immer wieder mit meiner Malerei auseinandergesetzt, wollte so nach und nach weg von der Gegenständlichkeit und von dem Abbilden des Vorhandenen. Seit 2012 absolviere ich eine Ausbildung „freie Malerei“ bei dem Künstlerpaar Heidi und Horst Benz in Modau/Odenwald.

Die „freie Malerei“ ist ein spannender Prozess und ganz neue Sehgewohnheiten eröffnen sich. Eintauchen, sich einlassen in die unendliche Vielfalt der Gestaltung, immer wieder schauen und innehalten ist eine großartige Erfahrung. Jedes Bild ist ein Experiment und es erfüllt mich mit großer Freude, die weiße Leinwand ohne Planung mit übereinandergelegten Farbschichten, mit Spuren und Bewegung zu füllen, auch Collage-Elemente wie Wellpappe, Netze, Papiere kommen zum Einsatz. Ich verwende Acrylfarben, aber auch Ölpastellkreiden, Lacke, Kohle, Stifte, Tusche und Schelllack. Es wechseln sich wilde Phasen, in denen ich großzügig Farbe verteile, beherzte , kräftige Linien setze und große kraftvolle Formen und Farbflächen entstehen lasse mit ruhigen Phasen ab und so entsteht nach anfänglichem Chaos eine Ordnung mit unterschiedlichen Bildräumen. Am Anfang gibt es keinen Plan, ich habe kein Ziel vor Augen, die Leinwand wird während des Malprozesses immer wieder gedreht, bis ich letztendlich entscheide wo oben und unten ist. Es ist immer wieder eine Herausforderung die Farben und Formen so zu setzen, dass alles zu einem stimmigen Ganzen wird und das Bild eine Eigendynamik entwickelt und so bleiben darf wie es ist.

 

Claudia Selent

geb. 1956 in Mainz
1975 – 1979 Graphik-Design-Studium in Mannheim
von 1983-2004 Kursleiterin im Kreativbereich der VHS Ludwigshafen
seit 1995  als Museums-Pädagogin (Führungen für Kinder, Kurse für Kinder und Erwachsene)  im Wilhelm-Hack-Museum/Ludwigshafen
Mitglied im Kunst- und Kulturverein Römerberg
seit 1988 wohnhaft in Limburgerhof  (verheiratet, zwei Söhne)

 

Ausstellungen

2001  Praxis Dr.Hänsel Limburgerhof
2002 Residenzhotel Limburgerhof
2007 Praxis Dr.Mentges Ludwigshafen
2008 Blumenhaus Limburgerhof
2010  Marienkrankenhaus Ludwigshafen
2012  Hotel Trifthof Garmisch-Partenkirchen
2013  Blumenhaus Limburgerhof
2014  Galerie Rive Gauche  Ober-Ramstadt
2016  Hausausstellung Limburgerhof


Interview mit Denise Samoray im SWR

24. Juni 2016


Sendung verpasst?

Hier das SWR-Interview mit Denise Samoray,
Salonleiterin in unserem TOM|CO. Salon P7 in Mannheim.

„Mit 25 hat sie es geschafft: Denise Samoray ist Geschäftsführerin eines Friseursalons und hat ihren Traum verwirklicht. Vor zehn Jahren schlief sie unter Brücken und war Punk. Sie erzählt, was ihr geholfen hat, in ein geregeltes Leben zurückzufinden.“ SWR